Dr. Hakan Bilhan - Zahnimplantate in Istanbul
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IMPLANTAT - MERKBLATT

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Oft gestellte Fragen ...

... und gerne noch mehr - wie und wann Sie möchten. Denn ich  stehe nicht nur für optimale Zahnversorgung, sondern auch für ausführliche Vorab-Information per e-mail, Fax oder Telefon. Bei uns erhalten Sie rund um die Uhr kompetente Antworten auf Ihre Fragen zur Implantat-Behandlung.

Unter oraler Implantation versteht man das Einsetzen von künstlichen Zahnwurzeln in den Kieferknochen. Nach der Einheilung dienen diese dann der Befestigung von künstlichem Zahnersatz (Kronen, Brücken oder Prothesen).
Die Implantate bestehen aus gewebefreundlichen Materialien (Titanium), welche vom Kieferknochen reizlos toleriert werden. Sie können eine Verweildauer im Kieferknochen von 10 und mehr Jahren haben. Eine Garantie im Einzelfall kann aber nicht gegeben werden. Meist ist eine Einheilungszeit von einigen Monaten notwendig, bis die Implantate belastet werden können. Der Implantattyp wird nach Ihrer besonderen Situation und den bestehenden Kieferverhältnissen ausgewählt (Messungen etc.).

1. Planung
Falls eine erste Abklärung ergeben hat, dass eine Implatation bei Ihnen möglich und sinnvoll ist, muss die genaue Planung des weiteren Vorgehens erfolgen. Dazu sind verschiedene Abklärungen notwendig: Röntgenbilder, Modellplanungen, evtl. artzliche Untersuchungen. Als Patient ist es wichtig zu wissen, dass Ihre Mitarbeit auch nach der Implantation notwendig ist. Einwandfreie hygienische Verhältnisse im Munde, besonders bei den Implantatpfeilern, mussen dauernd aufrecht erhalten werden. Sie werden darüber genau instruiert.

2. Eingriff (Operation)
Meist kann die Implantation in Lokalanästhesie als ambulanter Eingriff durchgeführt werden. Wie bei jeder Operation im Mundbereich können vorübergehende Schwellungen der Wange und Lippe auftreten. Auch ein Bluterguss kann einmal vorkommen. Schmerzen sind eher selten und gering. Gelegentlich zeigt sich während des Eingriffs, trotz vorausgegangener, genauer Analyse, dass ein Implantat nicht gesetzt werden kann. Dann muss der Eingriff abgebrochen werden.

3. Einheilung
Bei Implantationen, bei welchen eine sofortige Belastung nicht zulässig ist, dauert die Einheilung drei bis sechs Monate. Während dieser Zeit sollen die Implantate beim Kauen geschont werden, um die Einheilung nicht zu gefährden.

4. Komplikationen
Behandlung ohne Risiko gibt es nicht: Die Gefahr einer Infektion besteht immer, wenn dadurch auch eher selten ernste Probleme entstehen. Im Oberkiefer kann es zur Eröffnung der Kieferhöhle oder des Nasenbodens kommen. Dies muss jedoch nicht in jedem Fall zum Misserfolg führen.

Im Unterkiefer kann ein Nerv, welcher die Empfindung (nicht die Bewegung) in der Unterlippe leitet, verletzt werden. In diesem Falle muss entschieden werden, ob das Implantat belassen oder entfernt werden muss. Glücklicher-weise sind solche Störungen meist vorübergehend. In seltenen Fällen kann aber auch einmal das Taubheitsgefühl in der Unterlippe bestehen bleiben.

Es kann auch vorkommen, dass ein Implantat nicht einheilt und sofort oder allenfalls beim Freilegen nach einigen Monaten wegen Lockerung entfernt werden muss. Es muss im Einzelfall geklärt werden, ob eine neuerliche Implantation in Frage kommt.

5. Nachsorge
Bei ungenügender Pflege (mangelnder Mundhygiene), muss mit Infektionen gerechnet werden. Dadurch kann die Lebensdauer eines Implantates wesentlich eingeschränkt werden. Die Pflegeanweisungen müssen deshalb vom Patienten genau eingehalten werden. Die regelmässige, periodische Kontrolle durch Zahnarzt und/oder Dentalhygieniker ist sehr wichtig, um frühzeitig allfällige Schäden festzustellen und zu behandeln.

6. Kosten
Implantat-Lösungen sind unkonventionelle und sehr individuelle Massarbeiten. Die Kosten sind deshalb nicht immer genau voraussehbar. Lassen Sie sich aber in jedem Fall eine Kostenschätzung über den zu erwartenden Behandlungsumfang geben.

Dieses Merkblatt orientiert Sie nur allgemein über die Behandlung mit Implantaten. Lassen Sie sich Ihre Situation und den Behandlungsplan durch Ihren Zahnarzt erklären. Er wird auch Ihre Fragen gerne beantworten.

Am Ende können Sie vertrauensvoll eine sorgfältige Implantat-Behandlung mit guten Erfolgsaussichten erwarten. Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit sind ein wesentlicher Beitrag dazu.

Einige der häufig an uns gestellten finden Sie bereits hier:

1. Was sind Implantate, welche Funktion haben sie und aus was bestehen sie?

Zahnimplantate sind Schrauben aus Titan, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden. Als stabile Stützen für den Zahnersatz verwachsen sie im Kiefer. Darauf wird der sichtbare Zahnersatz befestigt. Die heute auf dem Markt befindlichen Zahnimplantate bestehen meist aus hochreinem Titan. Titan ist biokompatibel und besonders gewebeverträglich, d. h. es wächst sehr gut in den Knochen ein.

2. Kann jeder Mensch Zahnimplantate erhalten?

In der Regel ja, bis auf einige absolute Kontraindikationen. Das sind frischer Herzinfarkt oder Hirnschlag, ein fortgeschrittenes Krebsleiden, psychiatrische Erkrankungen, Bluterkrankheit, schlecht eingestellte Diabetes, starke Raucher und Drogenabhängigkeit.

3. Bei welchen Voraussetzungen können Implantate gesetzt werden?

Implantate können bei jeder Indikation gesetzt werden - ob beim fehlenden Einzelzahn, einer größeren Zahnlücke, bei der mehrere Zähne im hinteren Bereich der Zahnreihe fehlen, und sogar bei einem völlig zahnlosen Kiefer.

4. Ich bin bereits über 70 Jahre alt und benötige jetzt eine Totalprothese. Kann man bei mir auch noch Zahnimplantate machen?

Eine Entscheidung für ein Implantat ist nicht altersabhängig. Der allgemeine Gesundheitszustand ist von Bedeutung, nicht das Alter.

5. Ist eine Implantation schmerzhaft?

Die Zahn-Implantation erfolgt meist unter lokaler Betäubung. Die Patienten sind oft überrascht, wie gering die Schmerzen sind. Auf Wunsch kann die Behandlung auch unter leichter Narkose durchgeführt werden.

6. Für ein Implantat ist mein Knochen zu schwach, was kann man tun?

Mit zu schwach ist sicherlich gemeint, das an der Stelle für das Implantat zu wenig Knochensubstanz ist. Es gibt verschiedene Ersatzmaterialien, mit denen man den Knochen wieder aufbauen kann um eine Zahnimplantation zu ermöglichen.

7. Soll ich mich ambulant oder in einer Klinik behandeln lassen?

In der Praxis eines erfahrenen Zahn-Implantologen erhalten Patienten eine kompetente und in der Regel vollständige Behandlung.

8. Was versteht man unter Sofortversorgung?

Bei herkömmlichen Verfahren lässt man das Implantat zunächst mehrere Monate einheilen, bevor die Lücke dann mit einem herausnehmbaren Provisorium geschlossen wird. In vielen Fällen können auch schneller einheilende Implantate eingesetzt werden, wie in meiner Praxis auch angeboten wird. Für unsere Patienten bringt diese Direktversorgung enorme Vorteile. Sie kommen mit einem komplett zahnlosen Kiefer in die Praxis und haben spätestens am Tag nach der Implantation eine ästhetische festsitzende Zahnreihe. Nach ein paar Monaten werden die Spezialprovisorien dann durch die endgültigen Zahnkronen ersetzt.

9. Wie lange dauert das Einheilen des Implantats, und wann bekomme ich meinen Zahnersatz darauf?

In der Regel sollten zum Einheilen der Implantate im Oberkiefer ca. 3 Monate, im Unterkiefer ca. 1,5 Monate nicht unterschritten werden.

Aber in manchen Faellen kann man sich zusammen mit dem Patienten auf eine Sofortbelastung entscheiden. Hier verkürzt sich die Einheilzeit entscheidend. Der Zahnersatz lässt sich gleich nach Setzen der Implantate fixieren und meist auch sofort belasten. Wie vorher erwaehnt, ist hier ein Implantat mit einer schnell reagierenden Oberflaeche von aeusserster Bedeutung. Auch anatomisch und physiologisch muessen alle Parameter positiv sein.

10. Welche Vorteile haben die implantierten Zähne?

Mit implantierten Zähnen haben Sie statt der herausnehmbaren Prothese einen festsitzenden Zahnersatz. Mit ihm können Sie wie mit echten Zähnen fest zubeißen, unbeschwert lachen und sprechen.

11. Wie lange hält ein Implantat?

Implantate können durchaus 20 Jahre und sogar ein Leben lang halten, unter zwei Voraussetzungen. Erstens muss die Implantation von erfahrenen zertifizierten Zahnärzten durchgeführt werden. Zum zweiten ist es wichtig, dass der Patient eine äußerst gründliche Mundhygiene betreibt.

12. Ich möchte gerne ein Implantat im Oberkiefer, mein Zahnarzt möchte bei mir dazu einen Sinuslift vornehmen, ist das gefährlich?

Die Knochenqualität im Oberkiefer ist schlechter als im Unterkiefer. Aufgrund der stark ausgewölbten Kieferhöhle ist meist nicht genügend eigener Knochen vorhanden, um das Implantat fest darin zu verankern. Erfahrene Implantologen lösen dieses Problem operativ mit dem so genannten Sinuslift. Dies ist sicherlich nicht gefährlich. Wichtig ist, dass Sie das notwendige Vertrauen in ihren Zahnarzt haben. Sie können diesen Eingriff allerdings auch von einem Oralchirurgen durchführen lassen, der aufgrund seines Tätigkeitsbereiches für diese Operationen routinierter ist.

13. Mein Implantat wackelt. Kann ich ein neues einsetzen lassen?

Die Lücke, die durch das Entfernen des Implantates entstanden ist, wird normalerweise mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Danach kann wieder ein neues Implantat eingesetzt werden.

14. Auf was sollte ich als Implantat-Träger bei meiner Ernährung achten?

Achten Sie auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die vitamin- und mineralstoffreich ist.

15. Ich reagiere auf so vieles allergisch und habe nun Angst, dass ich auch auf das Titanimplantat allergisch reagiere.

Erfahrungen zeigen, dass Titan von unserem Körper vollständig akzeptiert wird und nachteilige Einflüsse, wie z.B. Allergien, nicht auftreten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Abklärung bei sehr ängstlichen Patienten, einen Labortest durchführen lassen.

16. Stimmt es, dass Rauchen die Haltbarkeit des Implantates stark beeinträchtigt?

Ja. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass das Risiko eines Implantatverlustes bei Rauchern doppelt so hoch ist. Möchten Sie Zahnimplantate und möglichst lange daran Freude haben, so ist die Reduktion des Rauchens sicherlich ratsam. Wir empfehlen Ihnen gerne einen Zahnarzt, der Sie bei diesem Vorhaben unterstützt. Rufen Sie uns doch einfach an.

17. Erhalte ich bei meinem Erstbesuch bei Ihnen gleich ein Provisorium, oder muss ich die Zeit bis zum endgültigen Einsetztermin weiter in meinem derzeit unvollständigen Zahnzustand überbrücken?

In der Regel bekommen alle Patienten noch am selben Tag ihr Provisorium. Aber natürlich hängt dies immer vom individuellen Fall ab.

18. Erhalte ich eine Gewährleistung auf die von Ihren Implantologen geleistete Arbeit, und wenn ja, über wie viele Jahre?

Ja, und zwar über 5 Jahre. Voraussetzung ist allerdings, dass regelmäßige Kontrolltermine von der Zahnarztpraxis nachgewiesen werden können.

24. Muss ich zur Regelversorgung meines neuen Zahnersatzes in Zukunft immer nach Istanbul kommen, oder kann das auch mein Zahnarzt machen?

Nein, Sie können Ihre Regelversorgung in jedem Fall von Ihrem eigenen Zahnarzt durchführen lassen. Wichtig ist nur, dass Sie wirklich auf regelmäßige professionelle Mundhygiene achten. Denn bereits geringe Ablagerungen von Belägen (Plaque) oder Zahnstein können Entzündungen zur Folge haben und das Implantat gefährden.


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